Seit September 2011 wurde der Name des akkb geändert in Kunstverein Barsinghausen e.V. (kvb).

Die neue Website erreichen sie hier: kunstverein.baschex.de

Der „arbeitskreis kunst barsinghausen“ (akkb) bildete sich 2002 als ein loser Zusammenschluss kunstinteres‐sierter Bürger mit dem Ziel, in Barsinghausen (36.000 Einwohner, 30 km von Hannover entfernt, ehemaliger Kohlegrubenstandort) ein Forum für die Präsentation lokaler, regionaler und überregionaler Künstlerinnen und Künstler zu schaffen. Nach 4‐jähriger Tätigkeit mit im Durchschnitt drei Ausstellungen pro Jahr wurde im März 2006 der e. V. gegründet, der zur Zeit 67 Mitglieder zählt.
Inzwischen ist der akkb als der Kunstverein Barsinghausens in der Öffentlichkeit anerkannt. Er strebt gemäß seinem dreifachen Leitbild an, sich weiterhin zu entwickeln als

  1. ein in der Region anerkannter Veranstalter auf gutem Niveau,
  2.  eine beständige Plattform für Barsinghäuser Künstler und
  3. ein attraktives Zentrum für aktive Kunstvermittlung in Barsinghausen, auch und vor allem für die Jugend und kunstferne Mitbürger.

Dazu erhält er vom Jahre 2010 ab eine Basisförderung der Stadt mit 4.000 Euro. Die jährlichen Vereinsbeiträ‐ge liegen knapp über 1.000 Euro. Für seine Projekte ist er auf Projektförderungen angewiesen.
Die enge Zusammenarbeit des akkb mit allen Barsinghäuser Kulturveranstaltern dokumentiert sich im Bar‐singhäuser Kulturkalender, den der akkb für die Mitglieder des Barsinghäuser „Kulturstammtischs“ im In‐ternet erstellt hat (http://kultur.barsinghausen.de) und der zugleich der langfristigen Terminplanung und ‐abstimmung dient. Ab November wird er ihn auch als monatliches Faltblatt herausgeben.
Im Jahre 2009 haben die Vereinsmitglieder in Eigenleistung und unterstützt von hiesigen Firmen den „Raum für Kunst in Barsinghausen“ eingerichtet, einen 380 qm großen Saal, den der Eigentümer bis auf Weiteres, auf jeden Fall aber auch noch im Jahre 2010 kostenlos für Ausstellungen zur Verfügung stellt. Der akkb hat den Saal renoviert und mit eigens gebauten Stellwänden und Beleuchtung ausgestattet.
Außerdem hat der akkb in 2009 außer den üblichen Kunstfahrten und Treffen drei Ausstellungen vorbereitet und durchgeführt: „Wohin denn ich“ mit sechs jungen Künstlern aus Hannover, „Neu‐Aufnahme“ mit zwei Künstlern aus Bayern und „Magie des Gegenstands“ mit dem Hannoveraner Ernst Marow (zur Vernissage kamen 120 Besucher). Ebenso richtete er im Rahmen von „Wohin denn ich“ vier Künstlerworkshops mit Schülern ein, deren Ergebnisse ebenfalls in einer eigenen Vernissage der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.
Mittelfristiges Ziel des Vereins ist nach wie vor, eigene Ausstellungsräume in zentraler städtischer Lage zu bekommen, am besten in enger Anbindung an die Kunstschule NOA NOA und das Kulturzentrum Barsing‐hausen. In diesem „Kunsthaus“ soll dann auch der Nachlass des Malers und hannoverschen Professors Kurt Sohns (* 1907 in Barsinghausen) präsentiert werden. Die Erben haben eine Dauerleihgabe angeboten.
Für 2010 plant der akkb ein anspruchsvolles Jahresprogramm mit Barsinghäuser Künstlern und einer Einzel‐ausstellung eines jungen Barsinghäusers, einem eigenen soziokulturellen Kunstprojekt zur Integration von Migranten in Barsinghausen, mit Installationskunst und jungen Künstlern aus Mexiko.

KOHLE EISEN LICHT

Die Werke der vier Künstler bilden ein konzertierendes Quartett, dessen Stimmen vielfältig miteinander verflochten sind, sich entsprechen, kontrastieren, modifizieren und von den tiefen zu den hohen Lagen wohl zusammenklingen. Den Grundakkord bilden die Eisenplastiken und Zeichnungen von Hannes Meinhard. Zu ihnen stellen sich die in expressivem Gestus gemalten großformatigen „Landschaften“ von Günter Ludwig. Aber auch zartere grafische Arbeiten steuert er bei. Ihnen antworten die in feinen Farbnuancierungen gehaltenen Kompositionen des Bernhard Lehmann, die rätselhafte Geschichten erzählen. Und gleichsam den Diskant fügt Peter-Jürgen Lütgens mit seinen auf Reispapier getuschten Farbzeichen und grazilen Skulpturen hinzu, die aus eisernen Fundstücken hervorwachsen und häufig das Licht in farbigem Glas einfangen. Nachdem Werke der vier Künstler in vielen Ausstellungen über die Grenzen der Region und Deutschlands hinaus gezeigt wurden, versammelt sie der akkb in dieser Zusammenstellung erstmals in Wahlheimat der Künstler, in Barsinghausen.